kommunikation mit dem mobiltelefon


Die äußere Form des Mobiltelefons selber kann genutzt werden um damit Eingaben zu schaffen. Natürliche Handlungen können dabei in äquivalente Reaktionen des Gerätes übersetzt werden. So könnte das Drücken des Gerätes beispielsweise einen Anruf abweisen. Ähnlich könnte die Eingabe beim Verdrehen oder beim Schlagen auf das Gerät funktionieren.

Der Versand von Nachrichten mit dem Mobiltelefon ist heute sehr eindimensional. Vor allem beim Versand von SMS sind die Möglichkeiten begrenzt emotionale Inhalte zu transportieren. Es hat sich dazu eine eigene Zeichensprache entwickelt diesen Mangel zu überwinden. So werden bestimmte Schriftzeichen miteinander kombiniert um beispielsweise ein abstrakten Smiley abzubilden.
Mit der Integration von Sensoren in die Mobilgeräte wird es möglich sein Zusatzinformationen auch in simplen Nachrichten abzubilden. Eine Möglichkeit wäre die Aufnahme der Lichtverhältnisse beim Sender und eine Übersetzung in eine abstrahierte Farbe, die als Hintergrund der Nachricht eingefügt wird und dem Empfänger diese Informationen so wieder darbietet.

Die Informationen der Sensoren könnte auch für andere Zwecke genuzt werden. Beispielsweise wenn man wissen möchte wo sich eine Person momentan aufhält. Dazu könnten die Zelleninfomationen oder GPS Koordinaten ausgewertet und dem Nutzer in einer Kartenansicht angezeigt werden. So könnte man noch detailliertere Informationen zum Aufenthaltsort und zum Zustand von Personen schon vor einer möglichen Konatktaufnahme einsehen um nicht in einer unpassenden Situation anzurufen.

Über Sensoren können die Situationen, in denen sich Menschen mit ihrem Mobiltelefon befinden in Zukunft nahezu komplett erfasst werden. Diese Informationen können nicht nur zur Steuerung des Gerätes dienen, sondern auch eine Bereicherung für Gespräche über das Mobiltelefon bzw. gesendete Nachrichten werden. Es sind eine Vielzahl an Anwednungen denkbar, die mit solchen Sensoren möglich werden.
Ein Beispiel wäre die Verwendung der Informationen um den Anrufer zu informieren, in welcher Situation sich der Angerufene gerade befindet, bzw. ob er das Mobiltelefon überhaupt eingeschaltet hat. Für den Angerufenen würden sich hieraus auch einige Vorteile ergebn, denn er kann diese Sensorik für die Steuerung der Profile verwenden und muss nicht selber aktiv werden.

Für den Austausch von Kontakten muss heute immer noch die Nummer und der entsprechende Name über die Tastatur des Handys eingegeben werden. Kontaktversand ist zwar möglich, aber nicht besonders komfortabel.
Syncronisation über den Computer wird nicht beleuchtet, denn es geht um das schnelle aufnehmen einer Telefonnummer im mobilen Einsatz.
Dazu werden zwei Handys an einer bestimmten Stelle aneinandergehalten und übertragen dann jeweils ihre Nummer. Möchte man lediglich einen einseitigen Austausch von einer bestimmten Nummer, so wählt man diese aus dem Telefonbuch und hält dann die Geräte zusammen. Das Empfängerhandy liegt dabei auf dem Gesicht, weil es nur empfängt.



