01 Interaktion mit Mobilgeräten
Zur Einführung in das Thema mobile Kommunikation, hab ich eine weitreichende Recherche betrieben, was es derzeit an mobilen Eingabegeräten gibt und was diese für Funktionen aufweisen. Schnell wurde klar, dass der Nutzer in vielen Situationen die funktionalen Aspekte und Menüführungen nicht mehr überschauen kann. Die immer komplexer werdenden Geräte reichen weit über eine Kommunikationseinheit hinaus. Doch was sind sinnvolle Anwendungen, die ich dem Besitzer zur Verfügung stellen muß?
Am Handy Sony Ericsson K800i, ein relativ neues Gerät ausgestattet mit sämtlichen Funktionen, hab ich versucht die oben genannten Gesichtspunkte im Detail zu betrachten und Konzepte zur Verbesserung erstellt.
Slim Fast
Auffallend sind die vielen physischen Funktionstasten (26). Erschwerend kommt hinzu, dass die Informationsmenge meist sehr groß und schlecht auf kleinen Display´s darzustellen ist.
Besser wäre wenn die Tasten nur an benötigter Stelle zur Verfügung gestellt werden würden und sich somit auf ein Minimum reduzieren. Dies schafft mehr Platz für einen größeren Screen, mit dem sich die Fülle an Informationen leserlicher abbilden läßt.
passepartout
Ein weiteres Hinderniss stellt die Tastatursperre dar. Oft weiß der Nutzer nicht, welche die richtig voreingestellte Kombination ist, um das Gerät gebrauchbar zu machen. Erst nach mehrmaligem probieren kann man die volle Funktionalität nutzen.
Meine Idee dabei ist, dass die Entsperrung etwas intuitiver wird und durch eine natürliche Handlung einsetzbar wird. Hierzu gibt es mehrere Ansätze.
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Durch das Verschieben einer dargestellten physischen Abdeckung, von der Mitte an den Rand des Display´s, wird das Gerät entsperrt.
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In Anlehnung an einen Neigungssensor kann durch eine vorbestimmte Dreh-Kippbewegung das Mobiltelefon, wie beim Schloß-Schlüssel-Prinzip, “aufgeschlossen” werden.
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In Abstimmung mit verschiedenen Sensoren, die mehrere Variabeln überprüfen, erkennt das Mobilgerät, dass ich bereit dazu bin mit ihm zu kommunizieren. Dies könnte eine Verbindung von Helligkeits- und Wärmesensoren sein, um wahrzunehmen, ob es sich um eine organische Lebensform handelt.
sump
Dem Anwender soll die Möglichkeit gegeben werden, eine eigene Struktur für sein Mobilgerät entwickeln zu können. Derzeit gibt es wenig Möglichkeiten einen individuellen Screen mit eigener Herarchie und meist benötigten Funktionen zu erstellen.
Es soll dadurch eine Vereinfachung der Menüstrukturen und eine benutzerorientierte Anordnung gewünschter Anwendungen geschaffen werden. Der Besitzer könnte durch Zugriff auf die Software im Baukasten-Prinzip sein eigenes Gerät gestalten.
ET
Sehr mühsam kann sich auch die Suche nach einem bestimmten Profil in der Kontaktliste gestalten. Dem User werden immer alle Kontakte gezeigt. Sinnvoller wäre es, wenn mein Mobilgerät feststellt, wen ich am häufigsten Anrufe und daraus eine neue Liste zusammenstellt.
In der Regel sind es ca. 20 Personen die am meisten kontaktiert werden. Die nicht so oft genutzten könnte man dezent ausblenden. Dadurch würde die Kapazität besser genutzt werden. Im Umgang stellt man fest, dass die meisten Leute ihre Anrufliste verwenden um Personen anzurufen.
rush hour
In manchen Fällen wäre es eine große Bereicherung, wenn sich die Lautstärke des Ruftones oder der Signaltöne der Umgebung anpassen würde. Bevor das Gerät mit mir in Kontakt tritt, erfolgt eine Messung der Umgebungslautstärke.
In ruhigen Räumen soll die Lautstärke vermindert werden, um unangenehme Situationen zu vermeiden und meine Umgebung nicht zu stören. Wiederum soll bei hoher Geräuschintensität mit lautem Ton und Vibrationsalarm ein Feedback erfolgen.




